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Fakten, Fakten, Fakten

Es gibt viele Dinge, die man wissen sollte. Es gibt viele Dinge, die man wissen kann. Und es gibt jene Dinge, die wissen nur die Nerds und Geeks. Warum? Weil sie wirklich niemanden so richtig interessieren. Dennoch möchte man am Ende doch mal von ihnen gehört haben. Es sind eben so Sachen, die kurz unterhalten können. Natürlich wird man vieles davon wieder vergessen, doch einiges kann in Erinnerung bleiben, sodass man die ein oder andere nette Anekdote für den Kollegen hat.

ThumbnailDie Fußabdrücke der Kamele in der Codename: Panzers Serie sind verkehrt.

1) Der Softwaregigant Electronic Arts hat seinen Hauptsitz in Redwood in den USA. Das ist soweit nichts besonderes, doch Fakt ist, dass die Firma in eben dieser Stadt sogar Namensgeber einer ganzen Straße ist. Dort gibt es nämlich den Electronic Arts Drive, welcher zu Ehren der Firma so benannt wurde. Stellt sich am Ende nur die Frage, wann Straße zwei, drei, vier und fünf folgen. Natürlich dürfen sie sich nicht von den Anderen unterscheiden. Und wenn, dann nur minimal...

2) Aktuell wartet alle Welt (na gut, viele warten nicht mehr) auf Duke Nukem Forever. Wusstet ihr aber, dass der indizierte Vorgänger einen kleinen Seitenhieb auf eine bekannte Shooterserie von Id Software beinhaltete? Ihr wisst schon, der „Ur-Shooter“. Der mit dem Marine. Genau! Jetzt wisst ihr, welcher Titel gemeint ist. Jedenfalls findet sich dieser Marine auch im indizierten 3D Realms Titel. Dort ist er allerdings verstorben und der Duke kann sich einen bissigen Kommentar nicht verkneifen.

3) Ihr alle kennt doch sicher das Onlinerollenspielurgestein Ultima Online, welches sogar heute noch seine Spieler hat. Es gab bisher schon zwei Versuche, einen Nachfolger zu entwickeln – doch in beiden Fällen wurden die finanziell aufwendig produzierten Titel vor ihrer Veröffentlichung eingestellt. Die einfache Erklärung: Man wolle nicht den Erfolg des Vorgängers gefährden. Ah ja. Ok.

4) John Carmack dürfte so ziemlich jedem Shooterpuristen ein Begriff sein. Der gute Mann gilt unter Spielern fast als ein Gott. Der Mann hinter id Software hat sich mit Spielen eine goldene Nase verdient. Mit dem Geld gründete er zudem noch eine weitere Firma, welche nun zu Forschungszwecken Raketen in die Umlaufbahn bolzt. Die Seite der Firma gibt es hier.

5) Erinnert sich noch irgendwer an das eher durchschnittliche Enter the Matrix? Ja. Genau. Der Titel, der Shinys gutem Ruf eigentlich so gar nicht gerecht werden konnte. Wusstet ihr, dass die Entwicklung des Spiels rund 30 Millionen Euro verbraten hat? Nein? Gut. Jetzt wisst ihr, in was man niemals so viel Geld stecken sollte...

6) Rollercoaster Tycoon 1 und 2 zählen zu den meistverkauften Spielen der Geschichte. Dahinter muss doch ein wirklich starkes Entwicklerteam stehen oder? Falsch. Um genau zu sein wurde der Titel von nur drei Leuten entwickelt. Chris Sawyer, Simon Foster und Allister Brimble. Das war’s.

7) In Codename Panzers sieht man hin und wieder Kamele, welche durch die Wüste streifen. Doch es gibt einen kleine Detailfehler bei den Tieren: Die Hufabdrucke sind verkehrt, sie gehören nämlich keinem Paarhufer, wie Kamele welche sind. Sprich: Die Kamele hinterlassen Pferdespuren. Kein Wunder also, dass der Spurenleser nicht fündig wurde.

8) Von wegen Smilies sind immer etwas Gutes! In der Unreal Tournament Serie sind sie gefürchtet, denn sieht man ihn, so ist man des Todes. Wie das? Ganz einfach: Auf der Granate der Flakk-Cannon ist vorne drauf ein kleiner gelber Smilie zu sehen.

ThumbnailAuf den Kugeln der Schrotflinte von Halo 2 befinden sich kleine Nilpferde.

9) Und wo wir schon gerade bei den Abbildungen von Bildern auf Munition sind: In Halo 2 finden sich auf den Patronen der Schrotflinte Nilpferde wieder.

10) Die Madden-Serie von Electronic Arts scheint verflucht zu sein. Zumindest für die realen Footballspieler, welche auf dem Cover des jährlichen Updates landen. Jeder Spieler, der auf dem Cover abgebildet wurde, spielte in eben dieser Saison verdammt schlecht oder verletzte sich schwer. Die Verletzungen gehen von gerissenen Sehnen bis hin zu Knochenbrüchen.

11) Lord British kommt gar nicht von der Insel! Der Gott vieler Rollenspieler kam in Texas zur Welt und bekam seinen Spitznamen nur wegen seines Akzents. Später tauchte in seinen Rollenspielen auch der Charakter Lord British auf. Verrückte Rollenspielerwelten machen es möglich...

12) Space Invaders war im Jahre 1978 in Japan so erfolgreich, dass keine 100-Yen Münzen mehr vorhanden waren, sodass das Land wegen der Spieleautomaten seine Bestände an Münzen vervierfachen musste. Die Besitzer der Automaten hat es gefreut, die japanische Regierung eher weniger.

Autor: Michael Hoss (mbh)
Erstellt am: 29. August 2007, 18:26 CEST

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