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Ancient Wars: Sparta

Developer: World Forge
Publisher: Square Enix Europe
Genre: Echtzeitstrategie
Multiplayer: Technische Details in Kürze auf eXp
Releasedate: 20.04.2007
Weitere Plattformen: keine

Madness? THIS IS SPARTA!

Elfen, Orks, Elfen, Orks, Zwerge, Orks, Elfen, Menschen, Orks, Elfen, Zwerge, Panzer, Flugzeuge, Panzer. Das Strategiegenre wirkt ein wenig festgefahren, nicht wahr? Vielleicht kommt da Ancient Wars: Sparta genau richtig. Hier geht es um Spartaner, Perser und Ägypter, welche sich gegenseitig eins auf die Mütze geben wollen. Verrat und Krieg stehen an der Tagesordnung und das Gameplay bietet auch einige interessante Neuheiten. Bis zur Veröffentlichung vergeht zwar noch der ein oder andere Monat, doch wir hatten nun eine Gelegenheit, das gute Stück schon einmal anzuspielen.

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Drei Völker, drei Kampagnen. Soweit, so umfangreich. Jedes Volk ist voll und ganz spielbar – ein jedes hat seine Geschichte. Wir wollen nicht zuviel verraten, doch die Helden werden einen über die komplette Geschichte begleiten, soviel steht schon jetzt fest. Es wird Verrat geben, es wird Tragik vorhanden sein und es wird der pure Krieg herrschen. Schlagen sich die Spartaner anfangs noch mit aufständigen Rebellen herum, werden sie später berühmte Schlachten unter König Leonidas Führung ausfechten.
Als erstes schlugen wir uns, wie könnte es auch anders sein, auf die Seite der Spartaner. Demnächst kommt ja ein Film zu diesem Thema in die Kinos. Vorbereitung muss sein. Außerdem war es die erste Kampagne und irgendwo muss man auch die Grundzüge des Spiels erlernen. Und eines stellt man gleich zu Beginn fest: Es ist einsteigerfreundlich, alles kommt einem irgendwie bekannt vor. Und das ist auch gut so.
Man baut Rohstoffe ab (Gold, Holz und Nahrung), stampft seine Armee aus dem Boden und macht dem Gegner das Leben zur Hölle auf Erden – auf das er im ewigen Feuer brennen möge. Nebenbei züchtet man seine Helden zu wahren Kampfmaschinen heran und lässt sie diverse Fähigkeiten lernen, sodass man jeden Kampf ohne Mühen übersteht.
Die Armeen, welche man aus dem Boden stampft, nehmen beachtliche Größen an. Zugegebenermaßen wird man es nicht mit solchen Größenordnungen zu tun haben, wie in Supreme Commander, doch wird ein Warcraft 3 ohne weiteres überboten.

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Wo wir gerade beim Blizzard Titel sind: Ähnlich diesem wird die Geschichte in Ancient Wars: Sparta zu großen Teilen in Spielgrafik erzählt, wobei die Kamera dabei sehr nahe an das Geschehen herangeht – dann kommen die recht ansehnlichen Figuren zur Geltung. Allgemein ist die Kameraperspektive ganz gut gewählt. Man kann sie drehen, zoomen und wieder drehen. Wer nah am Geschehen dran sein möchte, der kann dies ganz schnell erledigen. Auf der anderen Seite bietet die Kamera in der höchsten Zoomstufe genug übersicht, um eine ganze Armee zu kontrollieren.
Allerdings ist dies bisher noch ein wenig schwer. Das liegt allerdings nicht an der Steuerung, sondern daran, dass die künstliche Intelligenz noch hin und wieder ihren Dienst frühzeitig quittiert um sich den Rest des Abends frei zu nehmen. Manchmal missachtet sie noch Befehle, weigert sich strickt, sich selbst zu verteidigen oder zuckelt über den Bildschirm, weil sie es einfach nicht gebacken bekommt, die vorhergehenden Truppen zu überholen. Wir hoffen stark, dass hier bis zur Veröffentlichung noch einmal gefeilt wird.

Zwar sind sowohl die eigenen als auch die feindlichen Einheiten noch nicht mit allzu viel Weisheit gesegnet, doch mit allen Wassern sind sie durchaus gewaschen. Zwar ist Ancient Wars: Sparta zu großen Teilen durchaus traditionell, doch was die Einheitenausbildung angeht, so ging man hier komplett andere Wege. Das System erinnert ein wenig an das gute alte Battle Realms und auch ein wenig an das weitgehend unbekannte Metal Fatigue – am Ende ist es eine Mischung aus Beidem.

Autor: Michael Hoss (mbh)
Erstellt am: 28. Februar 2007, 20:21 CET

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