| Developer: | Black Hole Games |
|---|---|
| Publisher: | Deep Silver |
| Genre: | Echtzeitstrategie |
| Multiplayer: | Technische Details in Kürze auf eXp |
| Releasedate: | 24.11.2006 |
| Weitere Plattformen: | keine |
Nachdem das Warhammer 40.000-Universum mit der Dawn of War-Reihe bereits einen höchst erfolgreichen Sprung in die Games-Szene hinter sich hat, wird es nun auch für das klassische Warhammer-Universum höchste Eisenbahn: Namco Bandai und Deep Silver veröffentlichen am 01. Dezember 2006 Warhammer: Mark of Chaos. Wir haben anhand einer Vorabversion bereits Einblick in die mittelalterliche Fantasy-Welt des Titels genommen.
In einem epischen Kampf stehen sich die Völker des Imperiums und der Chaos-Fraktion gegenüber. Hatte das menschenähnliche Imperium zuletzt einen großen Sieg landen können, so gibt es keine Zeit zum Ausruhen: Das Chaos rüstet zum Gegenangriff. Die Schlacht zwischen den Reichen wird auf einer Strategiekarte geschlagen: Entlang vorab festgelegter Routen schlagen die Helden der Fraktionen ihre Schlachten, lecken ihre Wunden und rüsten die Armee auf. Im Fokus des Titels steht klar der Kampf.
Auf der Weltkarte von Warhammer: Mark of Chaos finden sich neben den Schlachten noch Dörfer oder Städte, in denen der Schlachtentross aufgefüllt und aufgerüstet werden kann und der Held Zaubersprüche, Tinkturen oder Powerups einheimsen kann. Im Kampf unglückliche Heroen können zudem im Tempel wiederbelebt werden.
In den Missionen selbst beschränkt sich das Gameplay auf die Kämpfe mit den Gegnern. Mit Basenbau oder Ressourcenmanagement muss der Spieler sich nicht herumschlagen: Einzig einige Goldkisten oder spezielle Items können im Verlauf der Mission eingesammelt werden. Der Spieler befehligt seine Soldaten als Armeeverbände, das Anwählen einzelner Soldaten ist nicht möglich. Da im Verlaufe der Mission nicht für Nachschub gesorgt werden kann, ist es unabdingbar, diese geplant und klug einzusetzen. Als Hilfe stellt Namco Bandai dem Spieler dabei ein ausgefuchstes Formationssystem zur Seite: Die Armeeverbände nehmen immer die günstigste Position ein, Nahkämpfer gruppieren sich etwa vor Axtwerfern. Außerdem kann der Spieler die Blickrichtung der Soldaten einstellen, taktisch wichtige Engpässe oder Schlüsselpositionen auf der Karte hat man so immer im Blick. Durch gewonnene Kämpfe verdienen die Soldaten Erfahrungspunkte und steigen auf. Je höher der Level der Soldaten, desto kräftiger sind diese im Kampf. In Scharmützeln getötete Soldaten kann man in den Dörfern ersetzen – entsprechendes Kleingeld vorausgesetzt.
Dem Fußvolk zur Seite stehen verschiedene Heldenfiguren, die nicht nur besonders mächtig sind, sondern auch spezielle Kampfzauber oder –fertigkeiten einsetzen können. Der Einsatz der Spezialfähigkeiten kostet Mana, das sich im Laufe des Spiels automatisch auflädt. Dennoch gilt es, diese besonnen zu verwenden: Ohne die Zauber machen die Helden nicht immer eine gute Figur. Zum optimalen Einsatz empfiehlt es sich, die Helden einzelnen Armeeverbänden zuzuordnen – nur so kommen auch sämtliche Defensivskills zur Geltung: Ein magisches Schild etwa lohnt sich eben besonders, wenn auch einzelne Truppen davon geschützt werden.
Auch die Helden steigen auf: Ab einem bestimmen Level können sie ihre erworbenen Skillpunkte in einen Talentbaum investieren, der bisherige Fähigkeiten verbessert oder neue freischaltet. Klingt wie ein RPG – und das nicht einmal zu unrecht. In der Tat vermischt der Titel ähnlich etwa Warcraft III Elemente beider Genre miteinander. Auch tragen Helden einen Rucksack mit sich herum, in dem sie etwa Zaubersteine oder einige Tränke aufbewahren, die im Kampf eingesetzt werden können. Die Stärkungen sind auch bitter nötig: Immer wieder begegnet man im Kampf gegnerischen Helden, die im Duell bezwungen werden wollen.