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Hitman: Blood Money

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eXp-Rating:8
Developer: I/O Interactive
Publisher: Square Enix Europe
Genre: Action-Adventure
Releasedate: 26.05.2006
Weitere Plattformen: xbox ps2 x360

Hitman ist ein paar Alternativen und Waffen en masse

Kaum eine Spieleserie ist auf Grund des Spielprinzips so umstritten wie jene, die sich um den kahlköpfigen Killer Nr. 47 rankt, die Hitman-Serie. Nun ist eine Kopie des vierten Ablegers Blood Money in der Redaktion eingetrudelt, um sich dem extrem harten extreme-players.de-Testsystem zu stellen.

Am Spielprinzip selber hat sich natürlich nichts Grundlegendes geändert. Noch immer besucht man als bis-an-die-Zähne-bewaffneter Kahlkopf verschiedene Lokalitäten, um im Auftrag der ICA bestimmte Personen – vorwiegend Gangster, Drogendealer und Bandenchefs – aus dem Weg zu räumen.

ThumbnailSanta Claus Is Coming To Town - und hat viele bunte Waffen in seinem Sack.

Zu Beginn findet sich der glatzköpfige Auftragskiller auf einem verlassenen Rummelplatz wieder. Dort haben sich eine Gangsterbande und die ersten beiden Ziele auf der Abschussliste des Hitmans eingebunkert. Das erste Level dient dazu, die Steuerung und die neuen Fertigkeiten von Nr. 47 kennen zu lernen. Denn die mordende Glatze hat ein paar sinnvolle neue Moves gelernt, die dem Spieler das Leben leichter machen sollen. So werden Gegner, denen das Lebenslicht ausgehaucht worden ist, fachgerecht in entsprechenden Kisten, Truhen und Schächten verstaut und Schränke als Zuflucht und Versteck genutzt. Dank eines Telefonats mit Sam Fisher weiß der Protagonist nun auch, wie man selber Geiseln nimmt und seine Widersacher als menschliches Schutzschild benutzt. Hinzu kommen außerdem die neuen Nahkampffähigkeiten des Hitman, mit denen Gegner mit Schlägen eingedeckt und gleichzeitig entwaffnet werden können.

Wer den Anweisungen des Tutorials folgt, steckt schon bald in seiner ersten Verkleidung und verschafft sich als eierköpfiger Wissenschaftler Zugang zum Drogenlabor der Kirmes-Gang. Hier zeigen sich zum ersten Mal die spielerischen Freiheiten, die Hitman-Reihe und somit auch Blood Money offenbart. Es ist zwar möglich die Standard Pistolen des Hitman, die Handballers, zu zücken und alles Leben im Drogenlabor auszulöschen, doch darf auch alternativ die Stromversorgung abgestellt werden, sodass sich Nr. 47 anschließend auf leisen Sohlen zum Ausgang des Labors schleichen kann. Dies ist auch meist gesünder für die Lebenserwartung des Killers. Eine Frage zum Drogenlabor: Wird Koks eigentlich immer von schwarzen Frauen in knappen Bikinis verarbeitet und verpackt? Naja, ich will mich nicht beklagen.

Das erste Opfer des Hitmans gerät zur Hälfte des Tutorials in Sichtweite und wird elegant durch das Vergiften eines Getränkes aus dem Weg geräumt. Alternativ hätte man natürlich auch die Handballers sprechen lassen können, sofern man den Tod der blonden Sekretärin verkraften kann. Nachdem der erste Name auf der Liste von Nr. 47 abgeharkt worden ist, wird Opfer Nummer 2 von einer Lichtanlage erschlagen ohne den Hitman auch nur einmal zu Gesicht bekommen zu haben.

ThumbnailDer Hitman hat gelernt, Menschen als Schutzschild zu benutzen und macht auch vor knapp bekleideten Frauen nicht halt.

Schon in den ersten Spielminuten zeigt sich deutlich, dass auch dieser Teil der Hitman-Reihe keinesfalls in Kinderhände gehört. Blut spritzt an die Wände, Leichen liegen in Lachen roter Soße und winden sich qualvoll im Kampf mit dem Tode. Dazu kommen diverse Situationen im Spiel, in denen unbewaffnete Ziele des Hitmans vor diesem auf Knien um ihr Leben betteln. Natürlich wäre es gegen das Spielprinzip die armen Tropfe zu verschonen und so kann sich der Spieler in aller Ruhe aussuchen, auf welche Art und Weise seine unbewaffneten Opfer von dannen scheiden sollen.

Zum Tötungsvorgang selber stehen dem kaltblütigen Kahlkopf mehr als zwei Dutzend verschiedene „Arbeitswerkzeuge“ zur Verfügung. Ja, was darf es denn heute sein? Eines der Maschinengewehre? Ein Küchenmesser? Die Shotgun oder gar der Hammer da? Zu meinem persönlichen Liebling hat sich die tödliche Giftspritze entwickelt: Lautlos und effektiv werden Gegner damit zu den Himmelspforten transportiert. Wie in Texas halt.
Über mangelnde Bewaffnung kann man sich jedenfalls nicht beklagen.

Autor: Sven Hintz (sh)
Erstellt am: 25. Mai 2006, 20:20 CEST

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