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Borderlands

eXp Review Fazit Kommentare (4)
eXp-Rating:8
Developer: Gearbox Software
Publisher: 2k Games
Genre: 1st Person Shooter
Releasedate: 23.10.2009
Weitere Plattformen: ps3 x360

Ein lebendiger Comic

Durch Brothers in Arms sind die Mannen von Gearbox bekannt geworden. Doch wollte man nicht noch einen weiteren Taktik-Shooter auf die Beine stellen. Also werkelte man an Borderlands, welches so manche Umstrukturierung überstehen musste. Jetzt ist die Mischung aus Rollenspiel, Shooter und Diablo allerdings endlich auf den Markt gekommen. Hat sich das Warten am Ende gelohnt?

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Das Spiel beginnt eigenwillig. Wie in einem Comic werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt. Es wird von einem alten Schatz berichtet, einer Kammer, die es zu finden gilt. Darin sollen sich unendlicher Reichtum und unendliche Macht befinden. Der Spieler selbst hat zunächst die Wahl, für welchen der unterschiedlichen Protagonisten er sich entscheiden will. Vom Jäger über den Soldaten, bis hin zum ultimativen Hau-Drauf ist alles mit dabei. Die Wahl sollte man sich zuvor gut überlegen, denn alle Charaktere haben verschiedene Spezialfähigkeiten – dazu aber später mehr.

Vorerst wird man alleine in die Welt entlassen. Zu sehen bekommt man nur einen kleinen gelben Roboter, der den Spieler mit den ersten Schritten vertraut macht. Er erklärt, wie man sich bewegt, was man zu tun hat und wie das Interface des Spiels selbst funktioniert. All das passiert mit einer ganz netten Portion Humor, einem wichtigen Stützpfeiler von Borderlands – ohne einen guten Lacher kommt man hier nicht aus. Sei es einer der Roboter (Ja, davon gibt es mehr), der einem sagt, dass man mit einer Wahrscheinlichkeit von 94,7% die nächsten Schritte nicht überleben wird oder sei es eine Mission, in der man Bruce McLane finden soll. Wie? Den versteht ihr nicht? Google sei an dieser Stelle euer Freund.

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Wie dem auch sei: Man ist also in der Welt angekommen und hat die ersten Gegner bereits besiegt. Schon an dieser Stelle wird klar: Borderlands ist kein handelsüblicher Shooter. Trifft man einen Gegner, so steigen Schadenswerte auf. Erledigt man ihn, so sieht man Erfahrungspunkte in luftige Höhen steigen. Spätestens jetzt sollte klar werden: Hier dient ein waschechtes Rollenspiel hinter der Fassade. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf den Spielverlauf selbst. Bestimmte Regionen sollte man zu Beginn meiden, denn dort warten Gegner auf den Spieler, die für Anfänger, um es mit einem Wort zu sagen, absolut unmöglich zu besiegen sind. Später dann aber genügt ein Wink mit der Pistole – und schon ist man der Sieger.

Je weiter man im Level aufsteigt, desto mehr Missionen darf man annehmen, desto stärkere Waffen darf man tragen und nebenher kann man auch noch seine Fähigkeiten verbessern. Waffen. Ein gutes Stichwort. Vorab warben die Macher mit der Tatsache, dass es unzählige Knarren geben würde. Und sie haben ihr Versprechen, mehr oder weniger, gehalten. Überall in der frei begehbaren Spielwelt findet man, ganz wie in Rollenspielen typisch, Loot.

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Also Ausrüstung. Geld. Und Items. Darunter natürlich auch viele Waffen. Diese haben unterschiedliche Farben, hier und da auch mal ein anderes Modell, verschiedene Werte und spezielle Boni. Manche erhöhen den Nahkampfschaden, andere verfügen über nachträglichen Brandschaden und die Nächsten richtigen üble Verätzungen an. Stellt es euch vor, wie in Diablo. Per Zufall werden unzählige Waffen mit den unterschiedlichsten Attribut-Werten generiert. Natürlich gibt es auch einzigartige Gewehre – aber die sind selten. Es ist eben so, wie man es aus den Hack & Slays kennt.

Auch Dungeons gibt es. Ja, die Spielwelt ist groß. Aber sie ist auch unterteilt. An bestimmten Stellen kann man in einen anderen Abschnitt wechseln. Zumindest, nachdem man die Story soweit verfolgt hat, bis der neue Abschnitt begehbar ist. Und in jedem Abschnitt gibt es weitere Verzweigungen und spezielle Stellen, bei denen man einmal mehr das Gebiet wechseln darf. Dann kommt man in so etwas wie einen Dungeon und dort gibt es dann auch noch mehr Gegner, noch mehr Loot. Oft findet man hier auch richtige Endgegner und andere interessante Dinge.

Autor: Michael Hoss (mbh)
Erstellt am: 16. November 2009, 17:00 CET

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