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Sins of a Solar Empire

eXp Review Fazit Kommentare (12)
eXp-Rating:9
Developer: Ironclad
Publisher: Stardock Entertainment
Genre: Echtzeitstrategie
Releasedate: 04.02.2008
Weitere Plattformen: keine

Sins of a Solar Empire

Aktuell ist mal wieder eine dieser Phasen, in denen der PC als Unterbau für Spiele in Frage gestellt wird. Da gibt es die bösen Raubkopierer und viel zu wenig ernsthafte Käufer. Demnach dürfte Sins of a Solar Empire der totale Misserfolg sein - doch das beißt sich leicht mit der Realität, in der das Spiel nicht nur reihenweise hohe Wertungen absahnt sondern sich auch noch prächtig verkauft. In den ersten beiden Wochen die das Spiel nun auf dem Markt ist, hat es bereits die Top-3 mehrerer großer Händler in den USA erreicht.

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Sins of a Solar Empire ist das erste Spiel von Ironclad, eine angenehme Mischung aus dem 4X- und RTS-Genre und dreht sich rund um die Eroberung von Planeten und ganzen Galaxien. Auf eine Kampagne hat man komplett verzichtet, nur ein seichtes Intro aus Artworks erläutert die Hintergrundgeschichte des Universums und den drei Rassen. Das ist von einem gewissen Aspekt her natürlich schade, wird aber schnell zur Nebensache wenn man die ersten Spielminuten hinter sich hat. Die Komplexität wird in vier kurzen Tutorials so gut erläutert, dass man enorm schnell den Einstieg ins Spiel schafft. Das ist ebenfalls dem außerordentlich guten Interface zu verdanken, welches übersichtlich ist und die meisten Dinge mit wenigen Mausklicks erledigen lässt. Auch auf lästiges Mikromanagement wurde größtenteils verzichtet.

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Zu Beginn eines jeden Spiels startet man mit einem Planeten, einer kleinen Schiffswerft und wenigen Ressourcen. Es folgt die klassische Auf- und Ausbauphase des eigenen Imperiums - nur in etwas größeren Dimensionen. Als Ressourcen dienen Metall- und Kristall-Asteroiden die je nach Planeten-Typ in unterschiedlicher Menge vorhanden sind. Geld gibt es auch noch, welches primär von Steuereinnahmen der Planeten-Bewohner eingesackt wird. Im Groben muss man sich um drei Dinge kümmern: Expansion und Planeten-Entwicklung, Flottenaufbau und Forschung. Die planetare Entwicklung ist das Grundgerüst für jegliche Einnahmen und den Fortschritt in Forschung und Flottenaufbau. In einem kleinen, übersichtlichen Menü sind die dafür notwendigen Prozeduren untergebracht, die sich auf drei wesentliche Richtungen beschränken: Bevölkerungsanzahl und Kapazitäten für Zivile und Militärische Gebäude. Je mehr Bewohner ein Planet hat desto mehr Geld gibt es und die Gebäudekapazitäten entscheiden über die maximale Anzahl an Strukturen im Orbit des Planeten. Damit wäre auch schon der nächste, wichtige Punkt erreicht: Die Forschung.

ThumbnailEiner der Tech-Trees. Optisch und Inhaltlich von Rasse zu Rasse verschieden.

Jede Rasse besitzt 2 riesige Tech-Trees - einen fürs Militär und einen für die allgemeine Forschung. Je mehr man erforschen möchte, desto mehr entsprechende Labore braucht man (jeweils max. 8 Stück). Da die Planeten aber nur eine beschränkte Anzahl an Gebäuden fassen können, und man außer Forschungslaboren auch noch andere Gebäude bauen muss, ist die Expansion unausweichlich. Einigeln ist in Sins of a Solar Empire nicht angesagt. Das führt direkt zum dritten und essentiellstem Punkt im Spiel: die eigene Flotte. Auch hier herrscht wieder direkte Abhängigkeit zur Expansion. Die Flotte verbraucht nämlich nicht nur Kapazitäten - die wiederum über ein eigenes Menü erforscht werden müssen - sondern kostet auch konstant Geld. D.h. je größer die Flotte werden soll, desto mehr Planeten und Ressourcen braucht man. Die erste Stufe kostet allerdings noch nichts und das erste Kampfschiff darf man sogar für lau bauen. So reicht die erste kleinere Flotte schon aus die ersten neutralen Planeten zu erobern.

Autor: Christoph Courmont (cc)
Erstellt am: 23. Februar 2008, 12:13 CET

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