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Assassins Creed

eXp Review Fazit Kommentare (21)
eXp-Rating:9
Developer: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Genre: Action-Adventure
Releasedate: 15.11.2007
Weitere Plattformen: pc ps3

Der schleichende Tod

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1191: Wir befinden uns inmitten des dritten Kreuzzugs. Am 20.April erreicht König Philipp II von Frankreich die Stadt Akkon. Kurze Zeit später kommt auch Richard Löwenherz mit seinem Heer dort an. Und es ist ebenso das Jahr in dem die Story von Ubisofts Action-Adventure Assassins Creed spielt. Der Spieler übernimmt die Rolle von Altair, einem Mitglied des geheimen Bundes der Assassinen. Doch gleich zu Beginn wird er einen folgenschweren Fehler begehen, wodurch ein Mitglied seines Clans umkommt, dessen Bruder seinen linken Arm verliert und der Anführer der Tempelritter Robert de Sable, das eigentliche Ziel des Anschlages, entkommen kann. Dies hat zur Folge, dass Altair seinen Rang aberkannt bekommt. Der Spieler muss also das Meuchelmörderdasein erst einmal von Grund auf neu erlernen.

So startet man erst einmal mit einer "Grundausstattung" an Moves und Waffen und wird diesen Zustand im Verlauf des Spiels natürlich aufbessern können. Dabei hat Ubisoft auf ein völlig neues Konzept der Charaktersteuerung gesetzt. Die vier Tasten des Controllers sind dem menschlichen Körper nachempfunden. Generell ist B für die leere (linke) Hand zuständig, während X die Waffenhand (rechts) steuert und mit der A-Taste kann man alles machen, was die Beine beeinflusst. Mit der Y-Taste löst Altair Rätsel oder aktiviert Spezialfähigkeiten.

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Nicht minder wichtig ist der rechte Trigger. Dieser schaltet zwischen Low und High Profile um. Wird er nicht gedrückt, so bewegt sich Altair zum Beispiel ganz normal mit den Bewohnern innerhalb der einzelnen Städte. Je nachdem welches Profil der Spieler verwendet, haben aber auch die Buttons auf dem Gamepad andere Bedeutungen. Im Low Profile kann man mit B nun die Einwohner mit leichtem Druck beiseite schieben, während mit X eine leise Tötung mittels des im linken Arm versteckten Messers vorgenommen wird. Drückt der Spieler die A-Taste, so senkt Altair seinen Kopf und ist so noch weniger als Assassine für die Stadtwachen erkennbar. Befindet man sich jedoch im High Profile, so kann man eine größere Waffe verwenden, die Menschen in den Straßen umschubsen, oder Altairs Free-Running-Künste verwenden. So unterwegs, kann der Assassine mit der Umgebung interagieren und sich nahezu überall festhalten und hochklettern. Und dies ist eine der Augenweiden in Assassins Creed. So ziemlich jedes Gebäude das aussieht, als könne man an ihm hochklettern, gibt dem Spieler eben genau diese Möglichkeit und das mit einer bisher nie da gewesenen Fülle an Animationen. Auch wenn diese Funktion recht einfach von der Hand geht, so ist sie leider nicht ganz perfekt, da sie hier und da ein wenig hakt - dies ist aber kaum der Rede wert.

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Teilweise wird der Spieler aber nicht um einen Kampf herumkommen und auch hier hat das Entwicklerteam ganze Arbeit geleistet, um diesen so smooth wie möglich darzustellen. So erlernt Altair zum Beispiel im Verlauf der Story die Möglichkeit, die Angriffe seiner Gegner auszukontern. Nutzt der Spieler dies im Kampf, so bekommt er einen cineastischen Schnitt mit meist tödlichem Ausgang seinen Gegenüber. Aber trotzdem sei Vorsicht geboten, wenn der Spieler sich in den Kampf stürzt, denn das Spiel erlaubt es, fast jede Person die sich ihm gegenüber stellt, zur Strecke zu bringen. Da können auch schon einmal unschuldige Zivilisten ins Fadenkreuz geraten, was dann mit Energieabzug bestraft wird. Aber der Spieler kann sich dieses Feature auch zu Nutze machen, um die Wachen abzulenken und diese so von hinten anzugreifen, wenn sie sich über die Leiche eines Bewohners beugen. Einziges Manko im Kampf ist, dass es zum Ende des Spiels ratsamer ist, sich seinen Gegnern nur noch mit Konterattacken zu erwehren, als diese direkt anzugreifen, so dass man im Kampf teilweise etwas länger auf die Angriffe seiner Gegner wartet, um sie gekonnt zu erledigen.

Autor: Andre Cedik (ac)
Erstellt am: 14. November 2007, 15:05 CET

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