» eXp Home » PC Games » Die Siedler II - Die nächste Generation

eXtreme-players.de

Areasites

Area-Navigation

> eXp Suche

> eXp Blogs
eXp Blogs

Die Siedler II - Die nächste Generation

eXp Review Fazit Kommentare (0)
eXp-Rating:8
Developer: Blue Byte
Publisher: Ubisoft
Genre: Aufbaustrategie
Releasedate: 07.09.2006
Weitere Plattformen: keine

Starten, zurücklehnen und siedeln...

Es ist schon so eine Sache mit Communities - je alteingesessener diese sind, desto schwerer ist es ihnen neue Titel nahe zu bringen, die auf Zustimmung stoßen und besonders Ubisoft hat die denkbar undankbare Aufgabe, mit Rainbow Six, Ghost Recon und .. "Die Siedler" so einiges an Franchises zur Verfügung zu haben, für die zwar genug neuer Stoff vorhanden wäre, über dessen Realisierung aber in unzähligen Internetforen gewacht wird.

ThumbnailAnfangs nehmen die Siedlungen nicht all zu große Ausmaße an.

Nun wird also zurückgerudert: "Die Siedler 2: Die nächste Generation" ist für viele alte Fans ein wahrgewordener Traum, denn trotz der aktualisierten Präsentation scheint das Rad der Zeit zurückgedreht. Wieder einmal müssen Pfade zu Gebäuden gebaut, Fahnen gesetzt und Truppen indirekt kommandiert werden und selbst die Hintergrundgeschichte ist nahezu identisch.

Dreh- und Angelpunkt des Titels ist sein Wirtschaftssystem: Sämtliche natürlich vorkommenden Ressourcen gilt es effektiv zu nutzen und auch zu verarbeiten. Denn aus gefällten Bäumen alleine lassen sich keine Hütten bauen: Ein Sägewerk muss her. Auch das Getreide, welches der Bauer erntet, muss zunächst gemahlen und dann weiterverarbeitet werden - zu Brot oder Bier.

Während die Abhängigkeiten der Waren und Gebäude untereinander schnell erlernt sind, bietet sich ab einer bestimmten Größe der eigenen Siedlung ein neues Problem: Der effiziente Transport. Stehen die jeweiligen Gebäude nah beieinander, ist dies meist schnell erledigt, doch sobald Nahrungsmittel von Bäcker und Schlachter zu den Minen am anderen Ende der Siedlung transportiert werden müssen, sind Engpässe manchmal unvermeidbar.

ThumbnailNach einer Weile ohne Gegenwehr expandiert man jedoch zügig.

Denn alle Waren werden von Trägern transportiert, welche sich zwischen zwei Fahnen auf den vom Spieler errichteten Straßen bzw. Wegen postieren. Kommt ein Träger mit dem Transport nicht hinterher, stapeln sich die Waren und die Verbraucher müssen auf ihre Ressourcen warten. Ebenso verzögern unnötig steile Pfade den Transport, so daß ein längerer Weg mit geringerer Steigung oftmals zu bevorzugen ist.

Bei Platzmangel eröffnet sich eine weitere Zwickmühle für den Spieler - baut man eine schnelle direkte Verbindung zwischen zwei Punkten und "opfert" dafür einen wertvollen Bauplatz, oder baut man Umwege, damit Platz für eine große Festung oder eine Eselzucht bleibt? Ebenso lassen sich Bauplätze durch eine falsche Platzierung der Flaggen entlang der Wege verbauen.

Autor: Patrick Heyer (ph)
Erstellt am: 01. September 2006, 00:04 CEST

Back 1 | 2 | Kommentare (0) Fwd