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Defcon

eXp Review Fazit Kommentare (0)
eXp-Rating:8
Developer: Introversion
Publisher: N/A
Genre: Echtzeitstrategie
Releasedate: 29.09.2006
Weitere Plattformen: keine

Strahlender Sonnenschein!

Herzlich Willkommen, liebe Leser und Leserinnen, zur heutigen Partie Defcon! In der Arena der Welt stehen sich bei absolutem Bombenwetter Europa, Afrika und die USA gegenüber. Wer wird gewinnen, liebe Freunde des Genozids? Werden die USA ihre gut bewohnte Ostküste verteidigen können? Wie stinkt Afrika gegen Europa an? Meine Freunde, in wenigen Stunden werden wir es erfahren!

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Und da fängt der virtuelle Atomkrieg auch schon an. Nachdem sich die drei Parteien trotz furchtbaren Serverbrowser in der Lobby einfanden, um die vielseitig einstellbaren Spielregeln festzulegen, genießt nun jeder die trügerische Ruhe des ersten globalen Verteidigungsstatus Defcon 5. Oh, spätestens jetzt müsste Afrika anfangen, seine Einheiten zu platzieren und ja, da legen sie los. Ein cleverer Zug, die Satellitensysteme nahe des Mittelmeers zu platzieren. Und direkt hinterher ein Atomraktensilo zur Verteidigung, da weiß jemand, was er zu tun hat! Solange die mächten Kolosse nicht zum Abschuss verwendet werden, fangen sie ja schließlich feindliche Raketen ab. So ist Kairo und seine 28 Millionen Einwohner prima vor europäischen Angriffen geschützt.

Ui, mittlerweile ist Defcon 4 erreicht und die Planungsphase geht langsam ihrem Ende zu. Im Atlantik brodelt sich etwas zusammen! Die gesamte amerikanische Kriegsschiff- und Trägerflotte macht sich auf in Richtung Europa. Doch der kleine Kontinent setzt seine Marinekräfte dagegen. Wir drücken den USA die Daumen, denn ohne Kriegsflotte sind sie gegen das gut geschützte Europa verloren. Das liegt so gut eingeigelt fernab des Chaos, dass nur unmittelbar vor der Küste Englands startende Bomber und Raketen eine Chance auf einen Treffer haben.

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Defcon 3, meine Freunde, ihr wisst was das bedeutet! Jetzt geht sprichwörtlich der Punk ab. Im Atlantik beginnt die erbitterte Schlacht um die Seeherrschaft, es sieht so aus als ob Europa den Kürzeren zieht. Das wäre fatal! Afrika hält sich mit seinen Seekriegseinheiten noch reichlich bedeckt, man wartet wohl die Entscheidung im Norden ab. Ah, da machen sich erste afrikanische Bomber auf den Weg, die europäischen Radarsysteme einzuäschern. Gleich zehn Bomber ziehen langsam auf die großen Installationen zu, ein einzelner Treffer bedeutet eine Katastrophe für Europa. Zack, da ist es geschehen! Gleich drei Systeme versinken im Bombenhagel. Europas Süden ist geblendet.

Ooh, Bingo, ziemlich clever! Die letzte Phase vorm nuklearen Chaos nutzt Nordamerika für einen wichtigen Zug. Soeben traten sie mit Afrika in ein Bündnis. Jetzt tritt man dem gut geschützten Gegner mit vereinten Kräften in den Hintern! Für den kleinen Kontinent Europa bedeutet das wohl das absolute Ende. Defcon 1, jetzt geht's los! Den Bündnispartner im Rücken schickt Afrika die ersten Atomraketen Richtung Barcelona los. Damit gibt der schwarze Kontinent die Lage eines von sechs Silos preis, landet aber wohl sichere Treffer. Die europäische Abwehr kann die 10 Raketen nicht rechtzeitig orten und - da ist es geschehen! Zehn Millionen Zivilisten verglühen im nuklearen Nebel, Afrika liegt in der Punkteordnung vorne. Jetzt taucht das erste amerikanische U-Boot vor der englischen Küste auf, das wird wird eine große Attacke auf Europas größte Metropole, London. Immer mehr Unterseeboote sind an der Wasseroberfläche zu sehen, erste Raketen fliegen in Richtung britisches Festland. Na, mit so einer guten Silostellung hat Amerika wohl nicht gerettet! Kaum eine Rakete findet ihr Ziel, die U-Boot-Flotte fällt soeben einer Bomberstaffel zum Opfer.

Autor: Robert Zetzsche (rz)
Erstellt am: 11. Oktober 2006, 20:12 CEST

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