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Assassins Creed 2

eXp Review Fazit Kommentare (0)
eXp-Rating:8
Developer: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Genre: Action
Releasedate: 20.11.2009
Weitere Plattformen: pc ps3

Altair is back

Nein, eigentlich müsste es heißen Desmond is back, denn auch im zweiten Teil der Assassins Creed Trilogie/Reihe übernimmt der Spieler wieder die Rollen von Desmond Miles, dem jungen Mann, der im ersten Teil so mehr oder weniger gegen seinen Willen festgehalten wurde und in die Vergangenheit seiner Vorfahren reisen musste. Assassins Creed endete mit einem Angriff auf Abstergo, dem Labor in dem Desmond gefangen gehalten wurde und der Eagle Vision von Desmond, die er auf einmal nicht mehr nur in der virtuellen Welt, sondern auch in der realen nutzen konnte und dadurch so einiges an der Wand seines Zimmers vorfand.

ThumbnailAuftritt Desmond - diesmal als Eizio

Assassins Creed II startet genau an dieser Stelle, denn es ist die junge Laborassisstentin Sophie (im Original gesprochen von Schauspielerin Kristen Bell), die Desmond aus seinem "Verließ" befreit. Hier ist auch keine Zeit für großes Gelaber oder vorgerenderte Sequenzen. Der Spieler übernimmt direkt wieder die Rolle von Desmond und muss gemeinsam mit Lucy aus Abstergo flüchten. Diese Mission dient gleichzeitig auch als eine Art erstes Tutorial, damit die Spieler sich wieder an das Spiel gewöhnen. Kurz darauf endet die Flucht auch schon wieder und der Spieler lernt mit Shawn Hastings und Rebecca Crain zwei Verbündete von Sophie kennen. Aber auch mit ihnen hält sich der Spieler nicht all zu lange auf, denn schließlich muss man weitere Informationen aus Desmonds familiären Vorgeschichte erfahren und so wird dieser so schnell wie möglich in den Anamus 2.0 gesteckt. Einer verbesserten Version, die es sogar erlaubt, viel länger in der virtuellen Welt zu bleiben, als wie es noch mit der ersten Ausgabe der Fall war. Eine nette Art um dem Spieler direkt zu zeigen, dass man ihn in diesem Teil nicht so häufig aus der mittelalterlichen Welt reißen wird, wie es in Assassins Creed der Fall war.

Und genau in diese geht es also ziemlich schnell in Assassins Creed II. Dieses Mal schlüpft Desmond allerdings nicht erneut in den Assassinen Altair und die Handlung spielt auch nicht zur Zeit der Kreuzzüge, sondern die neue Erinnerung startet im Jahre 1471 in Florenz. Das virtuelle Alter Ego heißt Ezio und ist ein Italiener, wie er im Buche (der Vorurteile) zu finden ist. Gestriegelte Haare, ein aufgeknüpftes Hemd, ein Lächeln dass jede Frau zu schmelzen beginnt noch bevor er den Mund auf macht und eine Ausstrahlung die Luca Toni das fürchten leeren würde. Auch die typischen Handbewegungen, die nicht nur bei jedem italienischen Fussballspieler zum Standardrepertoire gehören sind mit an Bord. Hier haben die Entwickler von Ubisoft Montreal wieder einmal ganze Arbeit geleistet und bereits der erste Blick auf die Character-Models zeigt, dass hier einige Stunden reingeflossen sind, um die Hauptakteure in einem bestmöglichen Licht darzustellen.

ThumbnailAlle Meuchelmöder fliegen hoch!

Einer der Hauptkritikpunkte des ersten Teils war der immer gleiche Aufbau in den Missionen. Zunächst mussten die Spieler 3 kleine Aufgaben lösen, bevor sie endlich den Auftrag bekamen, um das eigentliche Ziel zur Strecke zu bringen. Dabei variierten selbst die einzelnen (Vor-)Missionen auch nur minimal, was zur Folge hatte, dass beim Spieler schn ell Gleichgültigkeit, um nicht zu sagen Langeweile, aufkam. Assassins Creed II macht seine Sache hier um einiges besser. Sicherlich sind die Sidequests immer noch nach fast dem gleichen Schema aufgebaut, hier sollte man auch nicht erwarten, dass Ubisoft das Rad komplett neu erfindet. Diese beginnen beim Transport einer Schriftrolle mit Informationen von A nach B, gehen über Wettrennen quer durch die virtuelle Welt bis hin zur Einschüchterung einzelner Personen. Die Hauptmissionen zum Voranschreiten der Story sind jedoch speziell gekennzeichnet und im Gegensatz zum ersten Teil direkt aufrufbar.

Doch nicht nur bei den Aufgaben für die Spieler hat sich so einiges getan. So haben die Entwickler Assassins Creed II um einige, man könnte schon fast sagen, Rollenspielelemente erweitert. Erfahrungspunkte werden zwar noch nicht gesammelt, aber mit dem Durchsuchen der Gegner und dem anschließenenden einsammeln von Loot, hat man schon mal eine Möglichkeit geschaffen, einfach an Florins (die aktuelle Währung zu dieser Zeit) zu kommen. Doch hier ist natürlich Vorsicht geboten. Erblickt eine der Wachen, wie Ezio einen am Boden liegenden Gegner ausraubt, so kann es schnell einmal brenzlig für den Spieler werden und er muss sich geschwind aus dem Staub machen. Auch hier hat man ein zentrales Element ein wenig umbegaut. Je mehr der Spieler durch seine Handlungen auffällt, umso mehr füllt sich eine passende Anzeige und die Wachen haben eher ein Auge auf das, was Ezio da gerade tut. Hat sich diese Anzeige komplett gefüllt, so darf der Spieler den Wachen nicht einmal mehr zu nahe kommen, sonst stürzen sie sich auf ihn. Möchte der Spieler sich nun wieder ein wenig freier in der jeweiligen Stadt bewegen, so kann er dies erreichen, indem er einige der Steckbriefe von den Häuserwänden entfernt, die sein Counterfeit zeigen.

Autor: Andre Cedik (ac)
Erstellt am: 18. November 2009, 23:50 CET

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