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Batman: Arkham Asylum

eXp Review Fazit Kommentare (6)
eXp-Rating:9
Developer: Rocksteady Studios
Publisher: Square Enix Europe
Genre: Action
Releasedate: N/A
Weitere Plattformen: ps3 pc

Der Joker ist zurück in Arkham

In Batman: Arkham Asylum verschlägt es den dunklen Ritter in die psychiatrische Anstalt von Gotham City, welche gleichzeitig auch als Gefängnis dient. Ihr habt nämlich just den fiesen Joker zur Strecke gebracht und begleitet ihn auf seinem Weg in die Anstalt. Batman ist das allerdings nicht ganz geheuer, denn seiner Ansicht nach war es zu einfach den Joker zu fassen. Damit soll er auch recht behalten, denn kaum im Hochsicherheitstrakt angekommen hilft seine treue Gespielin Harley Quinn ihm frei zu kommen und das Gefängnis unter seine Kontrolle zu bringen. Was er vorhat wollen wir hier natürlich noch nicht verraten, aber es sei gesagt, dass ihr dem Joker ein ums andere mal ein Bein stellen müsst um seine verrückten Pläne zu durchkreuzen. Die gesamte Story spielt sich dabei auf der Insel ab, sodass die Stadt Gotham City in den Hintergrund rückt.

ThumbnailCommissioner Gordon setzt wieder auf Batmans Hilfe.

Die komplette Insel ist dafür frei begehbar und hat durchaus mehr als akzeptable Ausmaße. Auf der Insel befinden sich zudem diverse Gebäude, welche im Storyverlauf alle mindestens einmal betreten werden. Einige bekommt man sogar öfter zu Gesicht, doch Langeweile kommt dabei nicht auf, denn die Spielwelt wandelt sich stark. Ist anfänglich noch alles in bestem Zustand, sieht man die Häuser später brennend oder mit riesigen Pflanzen durchwachsen. Diese Dynamik trägt auch dazu bei, dass einem die Insel nicht bereits nach wenigen Stunden öde vorkommt und man sich immer auf die nächsten Storyelemente freut.

Über die Insel bewegt sich Batman dabei zu Fuß, doch diverse Hindernisse, Aussichtstürme oder Felsvorsprünge laden immer wieder dazu ein sich mittels Enterhaken nach oben zu befördern. Das geht alles sehr flott und flüssig von der Hand und so hat man die Steuerung schnell verinnerlicht. Mit dem Stick laufen, mit dem rechten Button nach oben hangeln, A zum Sprinten, ... Es werden zwar alle Buttons im Spiel benötigt, doch verzweifelt man nie an dessen Belegung. Auch in den immer wiederkehrenden handfesten Schlägereien mit den etlichen frei gekommenen Insassen behält man stets die Übersicht wann man was drücken muss. Neben überlegten Konterangriffen hat man hier auch ein wenig Buttonmashing-Feeling, denn Combos erzielt man immer noch am besten durch beherztes Hämmern auf dem Controller. Das Einzige was wir manchmal ein wenig vermisst haben ist eine spezielle Taste zum Springen. Dies tut der Held nämlich an den passenden Stellen automatisch, woran man sich erstmal gewöhnen muss.

ThumbnailMassenschlägereien sind nur ein Teil des Gameplays.

Die eben erwähnten Schlägereien stellen einen Teil des sehr abwechslungsreichen Gameplays dar. Daneben muss man in bester Stealth-Manier Gegner ausschalten ohne gesehen zu werden, was einem am besten gelingt, wenn man sich über ihnen befindet. Sie sind nämlich nicht in der Lage euch an der Decke lange zu verfolgen und sehen euch nach ein paar Sprüngen von Empore zu Empore nicht mehr. Dies ist zwar nicht besonders realitätsnah, funktioniert im Spiel allerdings sehr gut. Zum Besiegen der Gegner hat man hier diverse Möglichkeiten, welche man je nach Gegnertyp richtig einsetzen sollte. Unbewaffnete Gegner kann man ruhig im offenen Kampf zur Strecke bringen. Bei bewaffneten Truppen ist jedoch Vorsicht geboten, denn unser Held mag zwar flink und agil sein, doch bereits nach wenigen Treffern entschwindet auch Batman für immer aus Gotham. Neben den Kämpfen muss man hin und wieder auch den richtigen Weg suchen, da der direkte Weg nicht immer frei oder der sicherste ist. Hier kommt einer der wenigen Kritikpunkte am Spiel zum Vorschein, denn der richtige Weg führt in 90% der Fälle durch ein Belüftungsgitter, was auf Dauer natürlich nicht mit dem Abwechslungsreichtum des restlichen Spiels mithalten kann. Auf der positiven Seite dürfen dafür die zum Teil knackigen Zwischengegner in Form von Bane oder auch Killer Croc gelistet werden. Hier gilt es erst einmal herauszufinden wie der Gegner bezwungen werden kann und das ist von Zwischengegner zu Zwischengegner unterschiedlich. Stures Draufhauen hilft hier meist nicht weiter und so sollte man auch mal in seinem Repertoir an Waffen nachsehen ob man damit nicht eventuell weiterkommt.

Autor: Simon Furkert (sf)
Erstellt am: 30. August 2009, 14:45 CEST

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