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Battlestations: Pacific

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eXp-Rating:8
Developer: Square Enix Europe
Publisher: Square Enix Europe
Genre: Action
Releasedate: 15.05.2009
Weitere Plattformen: pc

Erde, Feuer, Wind, Wasser - Liebe?

Tora, Tora, Tora! Feindliches Geschwader auf 9 Uhr gesichtet. Heißt sie willkommen, so dass sie es nie vergessen werden! Torpedobomber bereit machen zum Versenken der Flotte. Schießt die Amerikaner aus ihren Kojen und versenkt alle Kähne auf Grund von Pearl Harbour. Die Japanische Kaiserliche Marine wird einen großen Sieg erringen und gedenkt den heldenhaften Opfern der Shimpū Tokkōtai, die sich in selbstopfernder Hingabe gegen den Feind gestellt haben.

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Die Luft darf wieder mit Blei angereichert und Schiffe und Uboote zu Fischfutter verarbeitet werden, denn wieder einmal nimmt uns Eidos Interactive mit in den Pazifischen Ozean im Zeitalter des zweiten Weltkrieges. Der Nachfolger Battlestations: Pacific muss in der PC Version zeigen, ob es die ehrenhafte Nachfolge von Battlestations: Midway antreten kann. Am eigentlichen Spiel geschehen wurde auch festgehalten. Als Tausendsassa können wieder Flugzeuge bemannt, die Breitseite des Schiffes präsentiert und auf Schleichfahrt mit Ubooten gegangen werden. Wem dies zu stressig ist, der kann sich auch ans Strategiebrett setzen und im Commander Modus die taktischen Züge planen. Die KI führt diese dann auch ohne große Aussetzer durch, allerdings ohne Rücksicht auf Verluste. Und wenn dann doch mal Not am Mann ist, nimmt man halt selbst den Steuerknüppel an der Front in die Hand.

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Nicht nur das Gameplay ist abwechslungsreich, sondern auch die umfassenden Kampagnen. Dies war nämlich der größte Kritikpunkt beim Vorgänger. Dort beschränkte man sich in der Kampagne nur auf die Seite der Amerikaner mit 11 Missionen. In Battlestations: Pacific könnt ihr euch entscheiden, ob ihr auf Seiten der US Navy in die Schlacht zieht, oder den wirklichen Ausgang im zweiten Weltkrieg wendet und für das Land der aufgehenden Sonne kämpft. Denn in der Japan Kampagne werdet ihr nicht von Admiral Nagumo zurück gerufen, sondern versenkt den Stolz der amerikanischen Flotte beim Angriff auf Peal Harbour, wie z.B. die Kreuzer Oklahomer, W.Virgina oder die Maryland. In beiden Kampagnen sind jeweils 14 Missionen zu absolvieren, die alle auf originalen Szenarien beruhen. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dabei zu erwähnen. Es fehlt eindeutig eine Bezugsperson in den Kampagnen. Erarbeitetet ihr im Vorgänger noch als Henry Walker die Zierstreifen und Orden an Schulter und Brust, so seid ihr diesmal namenlos. Ihr werdet nur mit immer größeren Flottenverbänden vertraut gemacht und wisst eigentlich gar nicht, wer euer alter Ego im Spiel ist.

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Die Steuerung ist einfach gehalten und zumindest für Inhaber eines X360-Pads sind alle Funktionen in Griffweite vorhanden. Außerdem bekommt man dann nicht nur per Geräuschkulisse einen Treffer mit, sondern es rüttelt auch ordentlich in der Hand. Tastaturspieler müssen an die Standardkonfiguration Hand anlegen. Zu weit auseinander sind einige wichtige Funktionen gelagert, so dass sie näher an das WASD Hauptfeld konfiguriert werden sollten.
Bei den Schiffen und Flugzeugen bekommt man anschaulich Nachhilfe in Physik und das Trägheitsgesetz erklärt. Je größer der Untersatz ist, desto weitere Schleifen müssen geflogen werden. Zu See dauert es auch schon mal länger, bis man die komplette Breitseite eines Schiffes präsentiert. Man sollte auch nicht den Fehler machen, mit einem Schlachtkreuzer zwischen zwei Inseln zu kreuzen, wenn der Feind von Bug oder Heck angreift. Da kommt man so schnell nicht wieder raus und auch die dickste Panzerung hilft da nicht lange. Mit Ubooten kann man in 4 Wassertiefen operieren, welche alle Vor- und Nachteile haben. Nicht nur der ein oder andere Stubenhocker muss mal Frischluft tanken, sondern auch die Uboot Besatzung beim auftauchen. Es steht dann zwar ein Flag für die kreischenden Himmelsgeister zur Verfügung, aber ansonsten seid ihr natürlich sehr empfindlich gegenüber alle Arten von fliegendem Metall. Auch in den tiefsten Meeresgegenden solltet ihr euch nicht zu lange aufhalten, den die Werftgarantie liegt bei 90 Metern. Naja, wir können auch tiefer. Irgendwann ist natürlich Schluss. In Periskoptiefe können euch nur Wasserbomben was anhaben oder Schiffe. Getreu dem Motto „Periskop voraus“ wird es nämlich einfach abgefahren. Um wieder am Gefecht teilzunehmen, ohne aufzutauchen, muss dieses repariert werden. Wie beim Vorgänger haben Boote und Uboote jeweils 4 Trefferzonen, die repariert werden können, bevor man das Zeitliche segnet.

Autor: Stefan Siepmann
Erstellt am: 08. Juni 2009, 16:27 CEST

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