Lange Zeit ohne Sam
Es sind mittlerweile vier Jahre vergangen, seitdem die Spieler sich in der Welt von Splinter Cell tummeln durften. Vier lange Jahre, in denen eine Menge rund um das erfolgreiche Franchise von Tom Clancy und die Entwickler von Ubisoft Montreal passiert ist. Ein erster Trailer zum neueste Teil - Splinter Cell Conviction - wurde bereits auf den Ubidays im Jahre 2007 gezeigt, doch nachdem Ubisoft den Titel mehrmals verschob, kommt das Spiel nun in einer sehr stark geänderten Form in den Handel.

Eine Konstante hat aber weiterhin Bestand. Sam Fisher war, ist und bleibt der Dreh- und Angelpunkt der Splinter Cell Reihe. Doch auch er hat sich gehörig verändert. War er in den ersten vier Spielen noch als Spion für seinen Auftraggeber Third Echolon unterwegs, so ist er in Splinter Cell Conviction sein eigener Herr. Getrieben einzig und allein von dem Gedanken herauszufinden, wer den Tod seiner Tochter Sarah zu verantworten hat. Doch lange dauert es nicht, bis ihn mit Grim eine Person aus seiner Vergangenheit bei Third Echolon aufspührt. Doch dazu später mehr.
Das Spiel startet in Malta, wo der Spieler in Form von Sam Fisher erst einmal in einem kurzen Tutorial die Neuerungen des Gameplays präsentiert bekommt. So gibt es in Splinter Cell Conviction, im Gegensatz zu den Vorgängern, keinen Indikator mehr, der dem Spieler signalisiert, wann sich der Protagonist im Licht befindet - und daher für Gegner sichtbar ist - und wann dies nicht der Fall ist. Stattdessen wird die komplette Szenerie in Schwarz-Weiß dargestellt, wenn sich Sam im Dunkeln befindet und wieder mit ihrer Farbenpracht bedacht, wenn der Spieler von Licht erleuchtet ist.

Ein Feature, welches man bisher eher aus den Rainbow Six Vegas Titeln kannte, hat seinen Weg in etwas abgewandelter Form in Splinter Cell Conviction geschafft. Mit dem rechten Schulterbutton ist es den Spielern möglich, Gegner zu markieren, um diese dann anschließend über die Y-Taste stylish in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Je nachdem, welche Waffe Sam gerade in der Hand hat, lassen sich 2, 3 oder auch mehr Gegner markieren. Damit dieses Feature nicht inflationär verwendet wird, muss es jedoch erst einmal "aktiviert" werden. Hierfür muss der Spieler einen Gegner im Nahkampf ausschalten. Ist dies zu Beginn des Spiels noch recht einfach, so muss der Spieler im Verlauf der Story schon genau aufpassen, wie er die Gegner angreift. Spätere Kontrahenten wehren sich nämlich massiv.
Autor: Andre Cedik (ac)
Erstellt am: 17. April 2010, 21:36 CEST