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Tony Hawk: Ride

eXp Review Fazit Kommentare (15)
eXp-Rating:5
Developer: Activision
Publisher: Activision
Genre: Sports
Releasedate: 23.11.2009
Weitere Plattformen: x360 wii

Ein großer Karton!

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und echte Skateboarder müssen aufgrund des Wetters immer häufiger auf ihr Hobby verzichten. Glücklicherweise kann man diesen Sport auch auf der virtuellen Ebene in das Wohnzimmer verlegen, was im Winter natürlich vorteilhaft ist. Den meisten Leuten wird da sicherlich die Tony Hawk-Reihe ein Begriff sein, die nun schon seit etlichen Jahren besteht und inzwischen eine große Fangemeinde hat.

ThumbnailOptisch wirkt der Controller sehr schön!

In einem jährlichen Zyklus kamen neue Spiele vom Altmeister Tony Hawk auf den Markt. Doch dann kam der Titel Skate in die Läden und schubste die Legende mit einem fulminanten Debüt vom Skateboardthron. Grund genug für Publisher Activision um ein Jahr auszusetzen und mit einem überarbeiteten Spielkonzept erneut das Glück zu versuchen. Herausgekommen ist dabei gleich ein völlig neuer Controller, der einem echten Skateboarddeck sehr ähnelt und im Endeffekt das Spielgefühl intensivieren soll. Tony Hawk: Ride heißt das Kind aus dem Schoße von Activision und kam erst kürzlich für diverse Systeme in den Handel. Je nach Händler darf man mit einem stolzen Verkaufspreis von über 100 € rechnen. Da liegt die Frage natürlich nicht fern, ob diese teure Anschaffung überhaupt lohnt.

Bevor man sich allerdings in das neue Spiel werfen kann, beginnt zunächst der Kampf mit der recht großen Verpackung. Hat man alle Teile aus dem Karton entfernt, kann es endlich zum Anschließen gehen. Hier zeigt sich aber schon ein kleines Problem, denn wer keinen Schraubenzieher in der Wohnung hat, schaut erst einmal in die Röhre. Dieser wird nämlich benötigt, um das Batteriefach des Skateboardcontrollers zu öffnen. Sobald dieses Hindernis überwunden ist, können die Batterien, die sich glücklicherweise im Lieferumfang befinden, eingelegt werden.
Nun darf der USB-Empfänger an der Konsole angeschlossen werden, damit der kabellose Controller eine Verbindung zum System aufbauen kann. Insgesamt bietet der Controller eine durchaus schöne Optik. An der Seite befinden sich einige Tasten zum Steuern in den Menüs. Außerdem bemerkt man gleich die Sensoren, die sich an allen Seiten des Skateboards befinden. Letztlich wirkt die Verarbeitung sehr solide, sodass die Vorfreude auf das eigentliche Spiel immer mehr steigt.

ThumbnailBei guten Tricks geht es in die Zeitlupe.

Nachdem die Peripherie zu guter Letzt angeschlossen ist, kann es losgehen. Im Spiel angekommen, muss das Board zunächst kalibriert werden. Dazu muss man einigen Bildschirmanweisungen folgen – dieser Vorgang ist aber nach wenigen Minuten abgeschlossen und muss dann nicht zwangsläufig (nur bei Benutzung in anderen Räumen oder bei Batteriewechsel) wiederholt werden. Im Story-Modus angekommen, kann nun ein Charakter samt individuellem Aussehen erstellt werden. Daraufhin folgt ein äußerst umfangreiches Tutorial, bei dem alle wichtigen Tricks sowie Spielabläufe mit Videos und zusätzlichen Übungen erklärt werden.

Autor: Daniel Dyba
Erstellt am: 08. Dezember 2009, 11:31 CET

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